Kinderschutz und Sichere Pfadfinderarbeit

Pfadfinder sind u. a. für ihre Outdooraktvitäten bekannt, Abenteuern an entlegenen Orten. Es wird mit Messern, Beilen und anderen gefährlichen Werkzeugen hantiert, es findet Wassersport und Klettern statt. 

Offensichtlich gibt es da Gefahrenquellen denen entsprechend Rechnung getragen werden muss. Im Vorfeld sind Informationen einzuholen, mit dem Werkzeug muss man vertraut gemacht und der Umgang trainiert werden. All das erfolgt stufenweise erst in der eigenen Sippe, dann auch auf Lagern und Fahrten, ergänzt durch entsprechende Trainings.

Es gibt auch noch andere Gefahren für Kinder und Jugendliche, die auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so offensichtlich sind. Unsere Kinder- und Jugendschutzkampagne Auf dem Weg zur sicheren Gemeinde hat zum Ziel Kinder und Jugendliche vor Gewalt und Machtmissbrauch zu schützen, Mitarbeitende für das Themenspektrum zu sensibilisieren und Strukturen zu verändern, die Gewalt und Machtmissbrauch begünstigen.

Weiter Informationen zu dem Thema Kinderschutz und Sichere Gemeinde findet sich hier.

Das Team „Sichere Pfadfinderarbeit“

… ist ein in der BPS auf Dauer angelegtes Gremium. Das Team setzt seinen Schwerpunkt auf die präventive Arbeit. Es nutzt hierfür die im GJW erarbeiteten Materialien und Strukturen zum Kindesschutz und macht sie innerhalb der BPS bekannt.

Bereits seit vielen Jahren ist das Thema „Sichere Pfadfinderarbeit“ fester Bestandteil der Mitarbeiterausbildung.

Konkrete Maßnahmen sind u.a.

-Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses

-Auseinandersetzung mit dem Kodex

-Sensibilisierungen auf überregionalen Lagern

-Trainingseinheiten und Grundlagenschulungen

-Vertrauenspersonen als Ansprechpartner