
Foto: Justus Dalluegge
Rovermoot 2024
Sommer, Sonne, Strand und Meer. Bis auf den Sommer eine ziemlich gute Beschreibung des Rovermoots 2024.
Dieses Jahr in der Region Küste. Genauer, auf einem traumhaft schönen Lagerplatz in Noer direkt am Meer.
Das Rovermoot ist ein Lager für die Altersgruppe von 17 bis 25 Jahren. Mit etwa 118 Teilnehmern – aus allen Regionen – ging es los. Ein Moot zeichnet sich durch eine entspannte Atmosphäre aus, bei der viel Zeit zur freien Verfügung steht und das Programm eher locker gestaltet wird. Es gibt jedoch einige feste Highlights, wie das traditionelle Roverversprechen und die legendären Jurtenabende, die oft bis in die frühen Morgenstunden andauern.
Am Donnerstag war Anreisetag. Es wurden Kothen und Jurten aufgebaut und eingerichtet, erste Spaziergänge am Meer gemacht und einfach erstmal angekommen. Bis zum Abend trudelten dann so langsam alle ein und es gab ein fröhliches Wiedersehen und kennenlernen. Der Tag wurde dann mit einem tollen Sonnenuntergang, leckerem Essen und einer schönen Abendwache beendet.
Der Freitag stand ganz im Zeichen von Spaß und Gemeinschaft. Der Morgen startete ganz entspannt mit einem guten Frühstück und entspannten Gesprächen. Die Ersten haben sich auch schon in die kalten Wellen gewagt. Am Mittag wurde dann die Energie einmal hochgeschraubt, denn es ging zur Spieleolympiade. An verschiedensten Stationen wurde sich in bunt gemischten Gruppen miteinander gemessen - und das mit einer Menge Lachen und Teamgeist. Abends wurden wir dann mit einer der tollen Andachten beschenkt, die uns sowohl zum Nachdenken anregten als auch inspirierten.
Beim Kennlernspiel am Lagerfeuer wurde dann, nach dem Abendessen, der Austausch mit neuen und alten Bekannten intensiviert und die Stimmung war einfach gemütlich. Auch dieser Tag endete wieder mit einer Abendwache.
So wie jeden Tag, wurde auch am Samstag mit einer Morgenwache in den Tag gestartet. Es lag eine ganz besondere Energie auf dem Tag, denn Abends sollte die Roveraufnahme stattfinden. Über den Tag verteilt wurden also Roverringe gegossen und Büchlein von den Roverpaten gebastelt. Ansonsten war der Samstag ein sehr ruhiger Tag, der in kleinen Runden mit Gesprächen, Gesellschaftsspielen oder auch einem mutigen Sprung ins kalte Meer, verbracht wurde. Am Nachmittag ging es dann ruhig weiter, im wahrsten Sinne des Wortes, denn es ging zur Roverwache. Bei der Roverwache sucht sich jeder einen Platz auf und rund um den Lagerplatz und nutzt drei Stunden allein für sich. Zum Versprechen lernen, für Zeit mit Gott, zum Ausruhen oder um die Gedanken schweifen zu lassen, jede/r so wie er/sie mag, aber in Ruhe und allein. Direkt im Anschluss daran wurde eine schöne Roveraufnahme gefeiert, direkt am Meer. Das war ein Moment, der noch lange in Erinnerung bleibt!
Danach sammelten sich alle wieder in der Jurte am Lagerfeuer, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Am Feuer wurden dann noch einige Rover verabschiedet, welche nun Teil der Old-Bags sind. Ein sehr emotionaler Abend ging dem Ende entgegen.
Der Sonntag war dann der letzte Morgen – ein wenig wehmütig, aber voller Dankbarkeit. Wir packten unsere Sachen, bauten das Lager ab, räumten hinter uns auf und machten uns auf die Heimreise.
Und was bleibt noch zu sagen? Es war ein langes Wochenende voller leckerem Essen, tollen Menschen, tiefgründigen Gesprächen und unvergesslichen Erlebnissen. Wir sind mit einem Lächeln im Gesicht, aber auch mit dem Wunsch, bald wieder ein solches Abenteuer zu erleben, nach Hause gefahren. Ein großes Dankeschön noch mal an die Lagerleitung, die dieses fantastische Wochenende organisiert haben. Ohne euch wäre all das nicht möglich gewesen.
Ein Artikel von Maja Birkner








