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Der Schwabenhimmel auf Erden
Bundesroverhajk 11.-13.07.25
To-Do Liste:
• Frischkäse alle machen (✅)
• lexi in den Schwaben-Himmel bringen (✅)
• Schlafsackfoto (✅)
• Konditorei (✅)s
• Eis essen (✅)
• Singerunde (✅)
• Wrappen (✅)
• Bericht schreiben (optional)
Gehrsfeld, 10:05 Uhr: Anna kommt an, nimmt an einem online-Seminar teil, geht für
die gesamte Gruppe einkaufen und verstaut alles in ihrem Rucksack, isst Kuchen,
um eine Toilette nutzen zu können und verbringt die restlichen Stunden im
Schlosspark, denn ‚weiter wird dieser Rucksack nicht getragen.‘
Gehrsfeld, 16:05 Uhr: Mello verlautbart, dass das Kartenlesen nicht in ihrer
Komfortzone liegt. Prompt wird sie von einer 2/3 Mehrheit (Aaron und Max) zur
Kartographin gekürt und wird diesen Job für den Rest des Hajks nicht loswerden.
Gehrsfeld, 17:20 Uhr: lexi kommt im Schlosspark an und ist hocherfreut, die anderen
zu sehen.
Wir machen uns auf den Weg zum Wildpark, wo uns Eddie der Ausreißer, ein junger
(Doppel-)Bock, entgegenkommt. Er hatte offenbar keinen Bock, im Gehege sowohl
bei den Mufflons als auch bei den Schafen, zu verweilen. Nach einem starken
Aufstieg (für Mello, die Robbe aus dem Norden, ein absolutes Novum), erblickten wir
einen hübschen Hengst mit toller Frisur und gekonnter Pose. (Dabei handelt es sich
nicht um Max, Aaron oder lexi.) An einer Straßensperrung trafen wir auf einen Herrn
und eine Dame, die uns einem Kreuzverhör unterzogen, wo wir gedenken zu
nächtigen. „In einer Schutzhütte beim NABU-Haus“ „Das ist arsch-weit weg und
pennen könnt ihr da auch nicht“ Kurze Zeit später stehen wir vor einer geräumigen,
sauberen und trockenen Schutzhütte. Das Abendessen war reichlich. Gute Nacht
von der Regentrude.
Beim Frühstück erledigen wir Punkt 1 der To-Do Liste und machen uns anschließend
auf den Weg in den Schwabenhimmel (Eintritt frei). „Sollte ich unterwegs sterben,
wisst ihr ja, wo ihr mich begraben könnt!“ Mello nimmt uns mit zur St. Gangolf-
Kapelle in St. Gangolfs Vergangenheit. Wer mehr dazu wissen möchte, soll Mello
fragen. Beim Mittagessen vor Ort:
Mello: „Etwas lebt in mir!“
Anna: „Ein Bandwurm!“
lexi: „Jesus in my house!“
Aaron: „Mello ist schwanger!“
Wir setzen unseren Weg fort und müssen ihn bald wieder für die Konditorei Thüringer
Hütte verlassen. Max und Anna haben einen sehr ähnlichen, fast schon identischen
Geschmack. Nach unserer Bestellung erfahren wir, dass die Windbeutel
kaninchenwelpengroß sind und bereuen ein wenig unsere Nichtwahl. Nach
erstaunlich wenig Auf und Ab landeten wir an einer kleinen, zugigen Schutzhütte. Die
Aussicht auf Schafe, 3 Hüteesel und sich teleportierende Kühe ist fantastisch.
Nach mehreren theologischen Debatten arbeiten wir uns Tetris-mäßig in die Hütte
ein. lexi teilte mit uns (Anna schlief schon) die Geschichte vom modernen Samariter
Joseph Heeg.
Am nächsten Morgen widmeten wir uns dem Fotoprojekt. Wir beginnen unseren
Endspurt zur Eisdiele in Gehrsfeld. Hier überrascht uns erneut die
Geschmacksüberlappung von Max und Anna. Die plötzlich fallende Temperatur
macht fast allen einen Strich durch die Rechnung - nur Aaron hat eine heiße
Schokolade bestellt. Wir haben noch genug Zeit für eine Singerunde und Wrappen
im Schlosspark und bereiten unsere Lunchpakete vor. Zum Glück fahren wir noch
eine Stunde zusammen mit dem Bus nach Fulda. (✅)
Bericht von Aaron, Anna, lexi, Max und Mello
