
Der Apenteuerhajk der flotten Karotten
Disclaimer: Ja, „Apenteuer“ wird (in diesem Fall) so geschrieben!
Es waren einmal 4 flotte Karotten, die was erleben wollten, nämlich Apenteuer! Dazu haben sie sich in Göttingen getroffen und ganz viel und (fast zu) laut gequatscht - Vorbereitung, versteht sich.
Am nächsten Morgen ging es ausgeschlafen aus den Gästebetten in den Bus, wo die Karotten ein dekadentes Frühstück erwartete. In Hann. Münden angekommen ging es auf fast direktem Wege durch die wunderschöne Altstadt zum Weserstein, wo sich Fulda und Werra küssen. Unterwegs trafen sie auf Gerd, das Krokodil, das aber mehr holzig als bissig war. Am Stein angekommen, lernten die Karotten aus einem Gedicht vom tragischen Schicksal der enttäuschten und traurigen Fulda. Die Karotten waren sehr bewegt von dieser Geschichte und machten (aus Versehen) einen Abstecher an der Fulda entlang. Nach 1,5h bemerkten sie ihren Fehler und korrigierten die Route. Ab da ging es in der prallen Sonne den Berg hoch - na toll. Schließlich erlaubten sich die flotten Karotten eine Pause auf dem Grünstreifen beim Vorfahrtsschild. Sie waren zwar ermüdet, aber es ging ihnen immernoch besser als der Fulda.
Danach begaben sich die Karotten endlich auf ihr erstes richtiges Apenteuer: den Waldweg mit herabfallendem Totholz. (Lebensgefahr!!!) Da das noch nicht apenteuerlich genug war, entschieden sie sich für den off-road-Pfad, um die A7 möglichst wenig apenteuerlich zu überqueren.
Später, von sonderbaren Sonnen-Ideen getrieben, wanderten die Karotten durch den Wald. Lange. Sehr lange. Nur bergauf. Nach der Lebkuchenpause (für nur manche die ersten der Saison) ging es ihnen auch wieder besser als der Fulda. Nach einer langen und von vielen Jägerständen gestörten Schlafplatzsuche, fanden die Karotten schließlich den perfekten Ort mit Wohnzimmer und riesigen Fliegenpilzen. Abends verspeisten sie genüsslich einen dekadenten (dieses Wort wurde extra für die Hannoveraner geschrieben) Couscous-Salat mit Feta und angebratenem Mais. Nach einer fetzigen Singerunde und einem Kampf gegen sehr viele Spinnen, ging es dann auch schon ins Bett.
Am nächsten Morgen stellten die Karotten Nackenschmerzen fest. Der Platz war wohl doch nicht so eben wie ursprünglich gedacht. Natürlich war der Leidensdruck nicht so groß wie der der Fulda. Das Frühstück war natürlich… wollt ihr raten? Dekadent! Um möglichst alle Züge zu erreichen, machten sich die flotten Karotten schnell auf den Weg. Dabei geschah es ihnen aber, dass sie auf dem falschen Weg waren. Hupsi. Natürlich war der wahre Grund, dass der normale Weg nicht apenteuerlich genug gewesen wäre. Nach Brombeeren und Brennnesseln mussten sie durch das Unterholz kraxeln, um den Hang hinab zu ihrem Weg zurückzufinden. An der Werra entlang ging es dann idyllisch Richtung Heim. Auf dem Weg fanden sie ein flottes Fahrgerät (Dreirad), queere Kühe und Meg. Außerdem erwähnenswert ist, dass eine Karotte sehr viele Bucheckern gegessen hat.
Am Bahnhof angekommen gab es nochmal eine fetzige Singerunde. Trotz Regen ging es den flotten Karotten super - anders als der Fulda. Mit apenteuerlichen Erinnerungen und der Frage „Welche 5 Flüssigkeiten würdest du aus deinen Fingern schießen können wollen?“ im Gepäck, ging es schließlich auf den Heimweg.
Ein Artikel von Sarah, Leni, Katharina und Anna







