
Auf dem Weg zur Sicheren Pfadi-Arbeit
Vom 17.-19.4.26 hat das zweite Vertrauenspersonen-Wochenende stattgefunden – um gemeinsam Schritte auf dem Weg zur Sicheren Pfadi-Arbeit zu gehen, damit insbesondere Kinder sich bei uns wohlfühlen und entfalten können. Die entstandene Gruppengröße von 14 Leuten war dabei ein angenehmer Rahmen, um miteinander zu lernen und sich auszutauschen.
Am Freitagabend haben wir uns zunächst gegenseitig auf kreative Weise besser kennengelernt und einen gemütlichen Abend am Feuer verbracht. Nach einer erholsamen Nacht (dank der Unterkunft drinnen auf Matratzen ;)) konnten wir am Samstag dann inhaltlich starten und haben uns u.a. mit verschiedenen Arten von Diskriminierung und Gewalt auseinandergesetzt. Wir haben auch einige Studienergebnisse zu sexuellen Übergriffen in Pfadfinderbünden unter die Lupe genommen und darauf geschaut, welche Strukturen Übergriffe begünstigen und welche sie verhindern können.
Am Nachmittag wurde es dann ganz praktisch und wir durften Strategien der Gesprächsführung kennenlernen und in Kleingruppen selbst üben. Der Abend wurde schließlich wieder in der Jurte verbracht, mit gemeinsamem Singen und Waffeln essen ;P
Am Sonntag haben wir besprochen, wie sich das Gelernte nun konkret im Pfadi-Alltag umsetzen lässt und was wir persönlich von dem Wochenende mitnehmen, bevor es auch schon wieder „Nehmt Abschied, Pfadis“ hieß – und noch die letzten Waffeln verteilt wurden.
Ich kann die Teilnahme am nächsten dieser Wochenenden nur empfehlen ;) – ich werde die Zeit in positiver Erinnerung behalten und das Gelernte weiter in mir bewegen und in die Pfadi-Arbeit tragen.
Danke an alle, die das Wochenende ermöglicht haben!
Ein Artikel von Hannah (Lüneburger Heidschnucken)


