Foto: Tobias Perkuhn

Osla 2017

Das traditionelle Osterlager der Region Süd-Ost

Am Donnerstag, den 13.04., startete das Regionsosterlager in Ingolstadt an einem Baggerseeplatz.

Als erstes wurden alle Zelte der einzelnen Sippen aufgebaut, danach wurden das Versammlungszelt, die Doppelovaljurte und die Küche aufgebaut.

Nachdem alle Zelte standen, war noch genügend Zeit, um die Schlafplätze zu beziehen, bevor es Abendessen gab. Nach dem Essen gab es einen Lagerfeuerabend, wir sangen einige Lieder und spielten tolle Spiele - darunter auch das bekannte Spiel „Ich packe meinen Koffer“. Bei mehr als 60 Teilnehmern wird dieses Spiel natürlich ziemlich anspruchsvoll, aber wenn der Koffer voll ist, wird eben das Handgepäck gepackt, was auch sehr amüsant ist.

Im Laufe des Abends hörten wir die Geschichte des Gründonnerstags und feierten in großer Runde das Abendmahl, bevor wir uns zur Abendwache um das Lagerkreuz versammelten. Wer wollte, ließ den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

Foto: Timo Siegl

Foto: Timo Siegl

Foto: Timo Siegl

Der Karfreitag begann mit dem Aufstehen aus den bequemen und warmen Schlafsäcken. Zu Beginn des Tages starteten wir mit der Morgenwache, bei der es darum ging, dass Jesus Gott bittet, den Kelch an ihm vorübergehen zu lassen. Nach der Morgenwache gab es Frühstück und im Anschluss hatten wir eine Lobpreiszeit. Es gab einen Impuls, in dem es darum ging, dass das Glas halb leer ist, denn an diesem Tag sollten wir alles, was uns bedrückt, an Gott abgeben. Wir sangen noch einige Lieder und gingen dann in unsere Sippen zur stillen Zeit. In der Stillen Zeit schrieben wir auf einen Zettel all unsere Klagen und Sorgen, welche im Anschluss in eine selbst gebaute Klagemauer gesteckt wurden.

Bis zum Mittagessen konnten wir unsere Zeit frei gestalten mit Singen, Spielen und mit Freunden reden. Am Nachmittag gab es Workshops: Man konnte Frühstücksbrettchen machen, Blei gießen, ein Mühlespiel basteln, mit Armbrust und Bogen schießen, Paracord-Armbänder machen und eine Zunderbox zusammenstellen.

Nach dem Abendessen gab es einen weiteren Lagerfeuerabend, an dem wir nach einigen Liedern wieder tolle spiele spielten, unter anderem auch Flüsterpost, was bis heute immer noch eine sehr lustige Angelegenheit ist. Auch diesen Abend beendeten wir mit der Abendwache und im Anschluss  konnte wer wollte schlafen gehen oder noch etwas Singen und reden.

Foto: Timo Siegl

Foto: Timo Siegl

Foto: Tobias Perkuhn

Am Samstag hatten wir nach der Morgenwache und dem Frühstück wieder eine Lobpreiszeit und hörten einen Impuls darüber, dass das Glas halb voll ist, denn heute hatten wir die Möglichkeit, Gott für alles zu danken, was gut ist und wofür wir dankbar sind. Nach der Lobpreiszeit gingen wir in unsere Stille-Zeit-Gruppen, in diesen schrieben wir auf ein Stück Stoff auf, wofür wir dankbar sind, und banden dieses Stück Stoff an einen Stock. Genauso wie am Tag zuvor gingen wir zu unserer Klagemauer und befestigten unseren Dank daran. Wir beteten ein Popcorngebet, bei dem jeder seinen Dank laut sagen durfte. Am Nachmittag spielten wir ein Spiel, an dem alle Lagerteilnehmer beteiligt waren. Wir wurden in Gruppen mit verschiedenen Nachnamen aufgeteilt, in denen immer 6 Personen waren: Das Baby, der Sohn, die Mutter, der Vater, die Oma und der Opa. Danach gab es Spiele, bei denen immer andere Familienmitglieder beteiligt waren; einmal musste das Baby gefüttert werden von der Mutter, dann sollte ein Knopf von der Oma angenäht werden oder auch einen Apfel geschält werden. Zur Abkühlung der Gemüter gab es noch leckeres Eis und im Anschluss machten wir uns an die letzten Spiele. Es war ein toller Nachmittag und alle hatten viel Spaß.

Am Abend gab es einen Lagerfeuerabend, diesmal allerdings ohne Spiele. Dafür wurden interessante Geschichten erzählt, die alle sehr faszinierten. Natürlich sangen wir auch einige Lieder und es gab auch leckeren Tschaj.

Nach dem gelungenen etwas anderen Abend machten wir uns auf zur Abendwache und gingen danach schlafen.

Foto: Timo Siegl

Foto: Timo Siegl

Foto: Timo Siegl

Der Ostersonntag startete 1 Stunde früher und es wurde das Osterfeuer entzündet. Auch wurden einige Hasen gesichtet, welche dann von allen gesucht und gefangen wurde, damit diese im Anschluss gegessen werden konnten – natürlich handelt es sich um Schokoladenhasen J

Auch feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst, bei dem zu Beginn alle mit Witzen aufgeheitert wurden. Wir sangen gemeinsam Lieder und hörten eine Predigt. Zum Schluss wurde für uns noch der Segen gesprochen und der Gottesdienst beendet. Nach dem Mittagessen wurden alle Zelte abgebaut und das Lagerkreuz gefällt, wir sangen Nehmt Abschied und verabschiedeten uns voneinander.

Es war ein tolles Osterlager und das Wetter war von Gott gesegnet.

Foto: Timo Siegl

Foto: Timo Siegl

Foto: Timo Siegl

Ein Artikel von eiche (Timo Siegl)